Wedding Special: Die Papeterie Teil 1 – Einladungskarten mit Pocketfold

Wedding Special Papeterie Einladungskarten Hochzeitseinladungen DIY Pocketfold

Hochzeitseinladungen Einladungskarten Pocketfold_0

 

Gleich vorneweg: vor dem Kreieren der Papeterie hatte ich einen Heidenrespekt! Hab etwas in der Art doch noch nie gemacht. Und nachdem ich las, dass sich einige Bräute damit etwas schwer tun, insbesondere mit den Einladungskarten, wie zum Beispiel Barbara, wurde mir noch mulmiger. Eigentlich ist das so überhaupt nicht mein Fachgebiet und ich habe keinerlei Kenntnisse in diesem Bereich! Also hier meine Tipps für ebenfalls ängstliche Bräute, die sich an ein eigenes Design für ihre Einladungskarten wagen. Denn – das Ergebnis beweist es – sind letztendlich doch hübsche Hochzeitseinladungen mit selbstgebasteltem Pocketfold entstanden.

 

Schritt für Schritt…

1. Inspiration bei Pinterest und auf diversen Hochzeitsblogs für das Design sammeln. Unbedingt auch englische Suchbegriffe eingeben!
2. Die Ideen sortieren und anschließend Favoriten auswählen, die als Orientierung dienen.

3. Eine eigene Version versuchen.
Ich selbst hab hier lange gesucht, hin und her überlegt, am PC einen Entwurf begonnen und bin überhaupt nicht vorangekommen. Vom Gefühl: alles einfach nur doof! Erst als ich Papier und Stift zur Hand nahm, begann mein Entwurf der Einladungskarten Gestalt anzunehmen.

4. Nun folgte die harte Phase: Selbstzweifel!
Bin ich größenwahnsinnig? Was hat mich da nur geritten? Wie sollen die Hochzeitseinladungen jemals etwas werden? Mir half es an dieser Stelle, zu kapitulieren und meine eigenen Anstrengungen aufzugeben. Mich einfach hinzusetzen, alle Gedanken und die Furcht vor Versagen auszuschalten. Einfach fließen lassen…
Und das ist es! Unsere Einladungskarte. Keinesfalls professionell, aber es trifft die gewünschte Stimmung. Passt 1000% zu uns als Brautpaar und unserem Hochzeitskonzept.

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5. Eine Druckerei/ einen Anbieter suchen.
Hier tauchte die Frage nach den Kosten auf. Die Einladungskarten selbst zu entwerfen und dann drucken zu lassen, war in meinem Fall nicht günstiger, als ein fertiges Design zu individualisieren sowie zu personalisieren! Also hab ich es auch damit versucht. Aber es lief darauf hinaus, dass ich fast alle Elemente des vorgegeben Designs löschte und dennoch nicht zufrieden war. So gar nicht Venedig sehen und sterben!

6. Vergesst nicht, unbedingt eine Musterkarte zu bestellen!
Farben können von Bildschirm zu Bildschirm und dann auch im Druck sehr unterschiedlich sein. Bei vielen Anbietern sind Musterkarten sogar kostenlos und bei mir ging die Bestellung wirklich flott. Abends bestellt. Am nächsten Morgen schon gedruckt und am folgenden Tag in meinem Briefkasten.

Ganz aufgeregt hab ich den Umschlag geöffnet und war baff! Stolz trifft es nicht. Eher Erstaunen. Meine Erwartungen sind weit übertroffen worden. Ich hatte zu Beginn eigentlich keine konkreten Vorstellungen! Und nun keine Ahnung, wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte. War ich das?! ;-)

7. Das Basteln des Pocketfolds.
Auch hier wieder null Plan zu Beginn. Da hilft nur, zu Tüfteln und ein erstes Exemplar zu entwerfen. Im Anschluss unbedingt die Prozesse vereinfachen, schließlich wird daraus eine Massenproduktion. Mein eigener Hang für Details machte es nicht leichter und daher wurde es eher zeitaufwändig…

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DIY Pocketfold für Hochzeitseinladungen basteln

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Hochzeitseinladungen Einladungskarten Pocketfold_8

 

Eine Schablone mit den gewünschten Maßen anfertigen. Meine Zentimeterangaben beziehen sich auf eine Einladungskarte im Format 10×15 cm. Die Schablone in benötigter Anzahl auf Fotokarton übertragen und ausschneiden. An den eingezeichneten Linien knicken und den untersten Abschnitt nach oben falten. Am Rand dünn mit Bastelkleber bestreichen, etwas andrücken und am besten mit einem Buch o. ä. beschweren, bis der Kleber getrocknet ist. Dann den Fotokarton zusammenfalten und fertig ist euer Pocketfold.

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Mal wieder: Ende gut, alles gut. Die Braut ist glücklich…

Juli

 

Wahrscheinlich hat das jetzt nicht wirklich weitergeholfen, oder? Ein genaueres How-To habe ich leider nicht… Aber ich kann euch die Furcht nehmen. Das wird!

 

Kommentare

[…] die Erstellung der Einladungskarten für unsere Hochzeit mehr oder weniger zu einem Kampf ausgeartet ist, war der Rest der Papeterie […]

Jennifer Eckstein sagt:

Guten Morgen,

Ich bin grad über deine Homepage gestolpert und ich könnte grad heulen vor Glück 😍🙈 ich wollte unsere Einladungen unbedingt so machen aber irgendwie sah ich den Wald vor lauter Bäumen nicht! Und jetzt hast du mir ne Anleitung mit Maßen gegeben und es hört sich gar nicht mehr so schwer an👍 Danke! ich werde bestimmt jetzt öfters hier vorbei schauen ;)

Grüße Jenny

Juli sagt:

Liebe Jenny,

ab dem zweiten Umschlag ist es nicht mehr schwer! Aber die Masse/Anzahl treibt dann zur Verzweiflung… 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren und alles Gute für eure Hochzeitsplanungen!

Liebe Grüße, Juli

Aline sagt:

Liebe Juli,

sooo schöne Karten! Könntest du mir vielleicht verraten, wie du diesen wunderschönen Zeitstrahl gestaltet hast? Ich suche seit Tagen nach Vorlagen dafür und finde leider so garnichts!

Danke!

Juli sagt:

Liebe Aline,

leider weiß ich auch nicht, ob es irgendwo im Netz eine derartige Vorlage gibt! Ich habe unseren zeitlichen Ablauf in Photoshop selbst erstellt. Mit drölfzig Ebenen!!!
Falls dir das weiterhilft: der Hintergrund bildet die Grundlage, dann habe ich jeden einzelnen Strich und die Texte als einzelne Ebenen angelegt. Die Zeichnungen sind ebenfalls neue Ebenen. Die Bilder dafür hab ich mir einfach mithilfe von Google zusammen gesucht. Eine Heidenarbeit! Aber es hat sich gelohnt:-)

Viel Erfolg bei eurer Papeterie!

Antje sagt:

Wer kein Photoshop hat kann auch paint.net nutzen :) hier kann auch über mehrere Ebenen designt werden

P.s. wunderschöne Einladung! Und danke für die Maße :)

Chris sagt:

Darf ich fragen bei welcher Druckerei du die Karten drucken hast lassen?

Juli sagt:

Klar! Bei http://www.saal-digital.de Die Qualität hat uns sehr gut gefallen und kostenlose Muster gibt es auch (leider zzgl. Porto). Vielleicht wirst du dort ja auch fündig…
Liebe Grüße Juli


Ob es richtigerweise Neapel, vielleicht Rom oder eben doch Venedig heißt, ist völlig nebensächlich. Gemeint ist das geflügelte Wort für die helle Begeisterung, die sich einstellt, wenn man etwas Wunderschönes entdeckt oder betrachtet. Etwas perfekt Passendes - Venedig sehen und sterben eben! Ich bin Juli und solche Dinge begegnen mir leider nur äußerst selten. Daher gilt es, selbst Hand anzulegen und zu improvisieren, individualisieren oder perfektionieren.
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